… und mal wieder nicht mit den Nerven. Wer fleißig liest (oder Google bemüht), dem kommt dieser Einstieg in einen Blogpost irgendwie bekannt vor.

Und wer denkt sich nicht: Ugh, nicht schon wieder… 🙄

Was nun schon wieder los ist (oder besser gesagt war)? Ein vier Monate langer Ausbildungsmarathon. Angefangen am 10. Dezember und endete am 14. März.

Für die Statistik-Freaks

  • Streckenkunde: 796 Kilometer
  • Bahnhofskunde: 9 Bahnhöfe
  • Fahrzeugbaureihen: 2 Lokomotiven, 2 Triebzüge, 3 Steuerwagentypen (Streng genommen wären es mehr, aber die Ähnlichkeiten der verschiedenen (Unter)Bauarten lassen eine gemeinsame Ausbildung zu)
    Das ganze dann noch inklusive Wagentechnik und Bremsprobeberechtigung

Vieles für mich war neu, vieles musste aus den tiefsten Windungen meines Gehirns gekramt werden und einiges war zum Glück schon aus eigenem Interesse bekannt und hat mir das Verständnis imens erleichtert. Aber besonders belastend: Ich durfte schon fast ein Jahr lang allein und eigenständig arbeiten. Habe mich daran gewöhnt, mich eigenständig zu organisieren, mich um Probleme zu kümmern und habe mich gut an den Wechselschichtdienst gewöhnt(ja selbst an meine "geliebten" Frühschichten).

Nun durfte ich aber 4 Monate zu geregelten Arbeitszeiten und stets von Montag bis Freitag eine Ausbildung nach der anderen durchlaufen. Der einzige Ausbruch aus diesem Trott: Die Streckenkunde, die ich mir wieder allein einteilen durfte.

Doch auch, wenn die Ausbildungen zäher waren als ein Kantinensteak, die Veränderung, die deutlich umfangreichere Liste an Strecken, die vielen neuen Fahrzeuge und die deutlich größere Abwechslung sind eine gute Belohnung dafür.

Ob ich nun fertig bin? Mit diesem Blogpost, ja. Mit Ausbildungen? Nein. LZB und der Škoda Doppelstockzug für den München-Nürnberg-Express stehen noch aus und danach, bis zur nächsten Ausschreibung, die Neufahrzeuge fordert. 😉